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Die Stadt als Campus &
das Thema "Heimat" 

Die 1. SOMMERAKADEMIE @ Häselburg bietet einen Spielraum für gemeinschaftliche Kreativität an der Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft. 


KREATIVITÄT sehen wir nicht als vorwiegend künstlerische Domäne, sondern als grundlegende Fähigkeit, durch die der Mensch erst zum Mensch wurde. Im Zentrum des Projekts steht deshalb weniger das Erlernen und Perfektionieren konventioneller künstlerischer Gestaltungsmethoden, sondern die Ausbildung kreativen Denkens und selbstbestimmten Handelns innerhalb der Gesellschaft!


Das Curriculum der 1. Sommerakademie unterscheidet sich maßgeblich von dem einer konventionellen Kunsthochschule.

Es fokussiert sich nicht auf einzelne Disziplinen, wie Malerei, Bildhauerei, Musik, Schauspielerei, Literatur etc., sondern es bietet, untersucht und entwickelt die multi-disziplinären Grundlagen für kreative gesellschaftliche Gestaltungsprozesse.


Das künstlerische Experiment ist für uns der Ort, an dem das Bekannte an das (noch) Unbekannte anknüpft. Hier werden nicht nur Fragen der Gesellschaft an uns bzw. unsere Fragen an die Gesellschaft erörtert. Es eröffnet sich darüber hinaus sogar die Möglichkeit, aktiv in das unmittelbare Umfeld zu intervenieren, es modellhaft zu gestalten und dabei "Neues" zu (er)schaffen. 


HeimatStadt wird zum Campus!

Heimat ist nicht nur ein Lebensraum, in den wir passiv hineingeboren werden und der uns unwillkürlich prägt, sondern auch ein Handlungsraum, der uns im Fokus auf das Zukünftige zum aktiven Gestalten übergeben wird. Aus diesem Grund steht die 1. Sommerakademie unter dem Thema „Heimat". Sie wird sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der demografischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Geras und seiner Geschichte beschäftigen. Zugleich soll dem "persönlichen Blick" und der "inneren Heimat" mit ihren individuellen Erinnerungen und Erfahrungen eine Plattform gegeben werden. 


Vor diesem Hintergrund möchten wir als Anregung für alle Interessenten ein Set an Fragen in den Raum stellen: 

Was bedeutet der Begriff Heimat heute? Wie schaffen wir es, die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse nicht nur passiv hinzunehmen? Wie stellen wir uns in einer stark verändernden Gegenwart das zukünftig Gemeinschaftliche vor? Wie wollen wir uns dabei einbringen? Wie lässt sich Eigeninteresse und Verantwortung für das Gemeinschaftliche fruchtbar miteinander verbinden?


Diesen Fragen folgend wird die 1. Sommerakademie ihre Tätigkeit auf den öffentlichen Raum ausweiten. Zwar wird der Hauptsitz in der Häselburg liegen, wo sich die Arbeitsräume der Mitwirkenden sowie das Auditorium befinden, doch wird der gesamte Stadtraum zum Interaktionsraum und somit zum Campus der Akademie erklärt.


Der Berliner Künstler Maurice de Martin wird für knapp vier Monate nach Gera kommen, hier leben und arbeiten. Im Austausch mit der Stadt und ihren Bürger*innen wird er, das Thema "Heimat" fokussierend, gemeinsam mit den Sommerakademie-Teilnehmer*innen ein "Werk" erschaffen, das zum Finale am 07.07.17 der Öffentlichkeit gezeigt und danach evtl. sogar fest in der Stadt installiert wird. 


Mit dabei sein!

Fühlen Sie sich vom Thema "Heimat" inspiriert? Haben Sie zum Thema ganz spontan schon eine Idee? Entstehen beim Nachdenken über die hier in den Raum gestellten Fragen bestimmte Bilder in Ihrem Kopf? Haben Sie zum beschriebenen Thema vielleicht sogar noch ganz andere Fragen parat? Könnten Sie sich vorstellen, zum Thema "Heimat" zusammen mit anderen ein über mehrere Monate andauerndes Kunstprojekt zu starten? 


Dann sind Sie bzw. bist Du mit großer Wahrscheinlichkeit ein(e) Direktkanditat*in für die Teilnahme an der 1. SOMMERAKADEMIE @ Häselburg! 

Sommerakademie 2017 - Mentor: Maurice de Martin